Alarmzeit: 05.09.2026 – 23.29
Einsatzleiter: Kommandant M. Neugebauer
Meldebild: THL 3 – VU Person eingeklemmt
Eingesetzte Fahrzeuge: Florian Hohenbrunn 10/1, 11/1, 40/1, 56/1, 62/1, 50/1, 79/1
Am späten Samstagabend, den 5. September 2026, wurde die Feuerwehr Hohenbrunn zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2078 (Rosenheimer Landstraße) alarmiert. Bei der Kollision zweier Fahrzeuge wurden insgesamt vier Personen verletzt. Eine Fahrerin musste durch die Feuerwehr technisch aus ihrem Fahrzeug gerettet werden.
Um 23:26 Uhr wurde zunächst der First Responder der Feuerwehr Hohenbrunn zu einem Verkehrsunfall auf der Staatstraße 2078 (Rosenheimer Landstraße) alarmiert. Aufgrund der ersten Lagemeldungen erfolgte um 23:29 Uhr die Nachalarmierung der Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort „THL 3 – Verkehrsunfall, Person eingeklemmt“.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden sich im Kreuzungsbereich ein Audi Q3 und ein VW Amarok. Nach Erkenntnissen der Polizei hatte die 23-jährige Audi-Fahrerin beim Abbiegen aus der Taufkirchner Straße auf die Rosenheimer Landstraße den vorfahrtsberechtigten VW Amarok übersehen.
Im Audi befanden sich zwei schwer verletzte Personen. Die Fahrerin war infolge des seitlichen Zusammenstoßes auf der Fahrerseite im Fahrzeug eingeschlossen. Für die technische Rettung schuf die Feuerwehr eine großflächige Seitenöffnung. Anschließend konnte die Fahrerin schonend aus dem Fahrzeug befreit und zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben werden.
Die beiden Insassen des VW Amarok wurden ebenfalls verletzt. Die First Responder übernahmen die medizinische Erstversorgung der Betroffenen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle großflächig aus und sicherte den Einsatzbereich ab.
Für die Rettungsmaßnahmen und die anschließende Unfallaufnahme musste die Rosenheimer Landstraße für rund zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen (RTW), einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), dem Einsatzleiter Rettungsdienst (ELRD) sowie dessen Führungsassistenten vor Ort. Von Seiten der Feuerwehr waren 23 Kräfte sowie die Kreisbrandinspektion anwesend.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle zur weiteren Unfallaufnahme an die Polizei übergeben.


