Verein

"Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr"

Um das Brandfeuer vom eigenen Hofe abzuhalten, übernahm man ursprünglich, besonders in ländlichen Gebieten, viele Bräuche aus dem Heidentum, die teilweise heute noch gepflegt werden. So werden z.B. gefundene Hufeisen zum Schutz an die Stalltüre oder an die Türschwelle genagelt. Auch Birkenzweige vom Fronleichnamsaltar werden für feuerabwehrend gehalten oder man ruft den heiligen Florian in Form von Aufschriften am Haus oder auf Bildern an, so z.B.:

"Dieses Haus stand einst in Gottes Hand und dennoch ist es abgebrannt.
Ich hab` es wieder aufgebaut Und dem St. Florian anvertraut.
Dies Haus steht nun in Florians Hand; brennts wieder ab, ist`s ihm zur Schand!"

Die Feuerwehr Hohenbrunn hat Ehrenkommandant Arno Schmidt als eine der bedeutsamsten Bürgerinitiativen in der Gemeinde genannt, die heute mit modernstem, technischen Gerät ausgerüstet ist, um allen Anforderungen, die an eine Feuerwehr gestellt werden, gerecht zu werden. Zwar ist die Feuerwehr laut den Anmeldeprotokollen gerade einmal 116 Jahre alt, jedoch gehen die geschichtlichen Befunde mindestens in das Jahr 1861 zurück.

Zuverlässiger erscheint doch, dass man im Dorf eine geübte und gut ausgerüstete Feuerwehr besitzt, die beim Schreckensruf - "Feuer!" - jederzeit einsatzfähig ist. 1953 wurde das erste motorisierte Fahrzeug, ein "Opel Blitz", angeschafft, durch Pfarrer Otto Fuchs geweiht und anschließend der Bevölkerung vorgeführt.


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