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Technik - Alarmierung
Bei einem Schadensereignis im Landkreis München
wählen Sie die Notrufnummer 112 (ohne Vorwahl).Sie
gelangen an einen Disponten der Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr
München. Hier wird entweder der Notruf direkt aufgenommen oder Sie
werden an die zuständige Feuerwehreinsatzzentrale des Landkreises
München (Service-Nummer: 089/662023) im Landratsamt weitergeleitet.
Folgende Angaben sind notwendig, die von der Leitstelle / Einsatzzentrale
abgefragt werden:
Was ist passiert?
Wo ist es passiert?
Wie viele Verletzte gibt es?
Welche Arten von Verletzungen?
Warten Sie auf Rückfragen! |
Entsprechend der Schadensmeldung wird die zuständige
Feuerwehr durch die Einsatzzentrale „Florian München Land“
alarmiert. Eventuell kommen weitere Feuerwehren, Vertreter der Kreisbrandinspektion,
Polizei, Rettungsdienst, Notarzt, Technisches Hilfswerk oder der ABC-Zug
hinzu.
Bilder aus der FEZ „Florian München Land“:
Meistens erfolgt für die Feuerwehr Hohenbrunn eine so genannte
„stille“ Alarmierung. Fast jedes aktive Mitglied der Feuerwehr
Hohenbrunn besitzt nämlich einen Funkalarmmeldeempfänger (Abkürzung:
FME). Technisch gesehen ist ein FME nichts anderes als ein Radio. Er ist
auf einen festen Sender eingestellt (Frequenz, „Schleife“)
und löst bei einem bestimmten Funksignal (einer je nach „Schleife“
programmierten Tonfolge) Alarm aus. Anschließend ist für einige
Sekunden die Alarmdurchsage zu hören.
| Funkalarmmeldeempfänger: |
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Im Gegensatz zu Städten und größeren Kommunen
gibt es in den meisten kleineren Gemeinden noch Sirenen zur Alarmierung.
Katastrophenschutzsirenen sind jedoch fast zur Gänze abgeschafft.
In Hohenbrunn existiert nur eine einzige Sirene, auf dem Rathausdach.
Primär kommt diese Sirene nur bei Waldbränden zum Einsatz,
da die Landwirte damit wissen, dass sie gefüllte Wasserfässer
zum Löschen anfahren müssen. Aber auch bei größeren
Schadensereignissen oder bei zu geringer Mannschaft kann die Einsatzleitung
eine Sirenenalarmierung anordnen. Beim Feueralarm handelt es sich
um einen einminütigen Dauerton, der zweimal unterbrochen wird.
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Sind die Meldeempfänger beziehungsweise die Sirene ausgelöst,
begeben sich die Feuerwehrangehörigen auf dem schnellsten Wege zum
Feuerwehrgerätehaus, schlüpfen in ihre Schutzanzüge und
kommen dann mit den Einsatzfahrzeugen zum Schadensort.
Falls Sie einmal selbst auf die Feuerwehr warten
müssen, denken Sie bitte auch daran, dass die meisten Kameradinnen
und Kameraden erst von ihrem Arbeitsplatz weg müssen, um zum Gerätehaus
zu kommen, aus dem Schlaf gerissen werden oder sich nicht in unmittelbarer
Nähe zum Feuerwehrgerätehaus aufhalten. Sie leisten ihren Dienst
am Nächsten ehrenamtlich!
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